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Auf ein Wort...

Gott lieben, das ist die allerschönste Weisheit

Sir 1,10

Erst nach der Auswahl des Bibelwortes und der Auseinandersetzung mit der Betrachtung ist mir die Aktualität und Bedeutung dieses Bibelwortes klargeworden. Die Corona Pandemie zeigt uns, welche Rolle „Weisheiten“ in unserem Leben spielen können. Die Wissenschaft oder selbst berufene „Weise“ erklären uns die Welt. Wikipedia übersetzt Weisheit mit einem tiefgehenden Verständnis von Zusammenhängen in Natur, Leben und Gesellschaft sowie die Fähigkeit, bei Problemen und Herausforderungen die jeweils schlüssigste und sinnvolle Handlungsweise zu identifizieren.

Die biblische Weisheitsliteratur ist umfassend und reicht von den Sprüchen und dem Prediger Salomo bis zum Weisheitslehrer des Alten Testaments, bei Jesus Sirach. Im 1. Kapitel des Buches Jesus Sirach heißt es:
Alle Weisheit kommt von Gott dem Herrn und ist bei ihm in Ewigkeit. Wer kann sagen, wie viel Sand das Meer, wie viel Tropfen der Regen und wie viel Tage die Welt hat? Wer kann erforschen, wie hoch der Himmel, wie breit die Erde, wie tief das Meer ist? Wer kann Gottes Weisheit ergründen, die doch allem voraufgeht? Denn seine Weisheit ist vor allem geschaffen; sein Verstand und seine Einsicht sind von Ewigkeit her. Das Wort Gottes in der Höhe ist die Quelle der Weisheit, und sie verzweigt sich in die ewigen Gebote. Wem sonst wäre die Wurzel der Weisheit aufgedeckt, und wer könnte ihre geheimen Gedanken erkennen? Gott lieben, das ist die allerschönste Weisheit, und wer sie erblickt, der liebt sie; denn er sieht, welch große Wunder sie tut.

Jesus Sirach, zu Beginn des zweiten vorchristlichen Jahrhunderts schreibend, möchte das Wissen seiner Zeit mit der Weisheit verbinden. Gleichzeitig lobt er den Schöpfer für die Weisheit und sieht bei Gott den Ursprung. Altbischof Dr. Wolfgang Huber hat einmal gesagt: „Der Geist, aus dem Jesus Sirach spricht, lässt sich vielleicht besser und deutlicher als Ehrfurcht bezeichnen. Es geht um eine Haltung, die Gott die Ehre gibt. Was könnte heute eindringlicher sein als dies?

Amen

Wilfried Wesemann | Direktionsmitglied Sarepta/Nazareth

 

Wochensprüche / Wochenlieder

  • 12. So. nach Trinitatis (04.09.)
    Das geknickte Rohr wird er nicht zerbrechen, und den glimmenden Docht wird er nicht auslöschen. | Jes 42,3a
    EG 289 Nun lob, mein Seel, den Herren / EG.E 20 Wir haben Gottes Spuren festgestellt
  • 13. So. nach Trinitatis (11.09.)
    Christus spricht: Was ihr getan habt einem von diesen meinen geringsten Brüdern, das habt ihr mir getan. | Mt 25,40b
    EG 412 So jemand spricht: Ich liebe Gott / EG.E 28 Wenn das Brot, das wir teilen, als Rose blüht
  • 14. So. nach Trinitatis (18.09.)
    Lobe den HERRN, meine Seele, und vergiss nicht, was er dir Gutes getan hat. | Ps 103,2
    EG 333 Danket dem Herrn! Wir danken dem Herrn / EG.E 14 Lobe den Herrn, meine Seele
  • 15. So. nach Trinitatis (25.09.)
    Alle eure Sorge werft auf ihn; denn er sorgt für euch. | 1. Petr 5,7
    EG 369 Wer nur den lieben Gott lässt walten / EG 427 Solang es Menschen gibt auf Erden

 

Schwer zu sagen
(zu 1. Korinther 15, 51 – 52)

Ob Gott alle Schmerzen in Freude verwandeln kann
wirklich alle und abwischen wird die Tränen
auch meine und ob ihre Kraft auch den Tod umfasst
schwer zu sagen
ob Mutter Erde sich öffnen wird und die Toten
freigibt geboren ein zweites Mal und Gott endlich alles
in allem wird und was das dann heißt
schwer zu sagen


©Carola Moosbach,
Himmelsspuren. Gebete durch Jahr und Tag, Neukirchen

 

 

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