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Auf ein Wort...

Vor einem grauen Haupt sollst du aufstehen und die Alten ehren und sollst dich fürchten vor deinem Gott; ich bin der HERR. Lev 19,32 (L)

Unter den kultischen Vorschriften des 3. Mosebuches (Leviticus) nimmt das 19. Kapitel einen besonderen Platz ein. Es knüpft an die Zehn Gebote an und bezieht sich besonders auf das menschliche Zusammenleben. Zwei Aussagen bilden den Fokus dieser Worte des Mose:

Gott ist heilig, und er hat das Volk Israel geheiligt. Der Monatsspruch für den März ist ein Kernsatz des sogenannten „Heiligkeitsgesetzes“, in dem es genau darum geht. Das Heiligsein jedes und jeder Einzelnen aus dem Volk Israel bedeutet, dass Gott sie erwählt hat und als etwas ganz Besonderes erachtet. Weil Gott selbst also heilig ist, darum sollen die Menschen auch geheiligt sein und Gott mit Ehrfurcht begegnen. Wir nehmen zum Beispiel Bezug auf die Heiligkeit, wenn wir im Apostolischen Glaubensbekenntnis von dem durch Christus befreiten Menschen als zur „Gemeinschaft der Heiligen“ gehörig sprechen, an die wir glauben. Meinen Konfirmanden konnte ich damit immer wieder etwas ganz Neues erklären, wenn ich ihnen sagte, dass jeder und jede von ihnen mit der Taufe und der Konfirmation hineingenommen sei in diese Gemeinschaft. Jemanden für Heilig halten, das heißt, wertschätzend, würdevoll und anerkennend miteinander umzugehen. Die Worte des Monatsspruches beziehen eine solche Haltung besonders auf die altgewordenen Menschen. Ihre Lebensleistung zu achten, ihre Würde zu wahren und ihnen achtsam zu begegnen, darum geht es in diesem Text. Denn auch die alten Menschen gehören zur Gemeinschaft der Heiligen, genauso wie die jungen. Den zweiten Fokus stellt die Nächstenliebe dar. Sie wurzelt in der Heiligkeit und der Liebe Gottes, und wir dürfen sie in der Nachfolge Jesu weitergeben.

Sr. Brigitte Straßmann

 

Wochensprüche / Wochenlieder

  • Invokavit (05.03.)
    Dazu ist erschienen der Sohn Gottes, dass er die Werke des Teufels zerstöre. 1. Johannes 3, 8b
    Wochenlied: Ein feste Burg ist unser Gott (EG 362) oder: Ach bleib mit deiner Gnade (EG 347)

 

  • Reminiszere (12.03.)
    Gott erweist seine Liebe zu uns darin, dass Christus für uns gestorben ist, als wir noch Sünder waren. Römer 5, 8
    Wochenlied: Wenn wir in höchsten Nöten sein (EG 366)
  • Okuli (19.03.)
    Wer seine Hand an den Pflug legt und sieht zurück, der ist nicht geschickt für das Reich Gottes. Lukas 9, 62
    Wochenlied: Wenn meine Sünd´ mich kränken (EG 82) oder: Du schöner Lebensbaum des Paradieses (EG 96)
  • Lätare (26.03.)
    Wenn das Weizenkorn nicht in die Erde fällt und erstirbt, bleibt es allein; wenn es aber erstirbt, bringt es viel Frucht. Johannes 12, 20 – 26
    Wochenlied: Korn, das in die Erde (EG 98) oder: Jesu, meine Freude (EG 396)

 

Es steht die Zeit in Deinen Händen

Des Lebens Jahre uns entgleiten
gleich einem Strom, nach ew'gem Rat.
Du wendest wieder, Herr der Zeiten,
im Buch des Lebens nun ein Blatt.
Schreibst Du darauf mit heil'gen Zügen,
was unser Herz hier nicht versteht,
so lass den Glauben in uns siegen,
der auch im Dunkeln mit Dir geht.
Es steht die Zeit in Deinen Händen.
Lass sie uns füllen still und treu!
Und wenn Du dieses Blatt wirst wenden,
so gib, dass es kein leeres sei.
Wie immer auch dies Jahr mag enden,
nur Du weißt meinen Weg allein.
Du hältst auch meine Zeit in Händen
und lässt mich tief geborgen sein.

Käte Walter

 

Frühlingstaumel

Im Frühling passieren
seltsame Dinge:
Weiße Buschwindröschen
und hellblaue Vergissmeinnicht
tanzen Walzer.
Ehrwürdige Eichenstämme
ziehen dazu
schalkhafte Gesichter.
Ein warmer Wind
flüstert leichtsinnige
Versprechungen
in mein Ohr.
Meine Augen sind
zu einer Schleife gebunden.
Alle Sinne tragen
Rüschen.

© Gudrun Beckmann-Kircher
Spiritletter vom 1. Mai 2016

 

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