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Auf ein Wort...

Gott spricht: Ich habe dich je und je geliebt, darum habe ich dich zu mir gezogen aus lauter Güte.
(Jer 31,3)

Sind wir noch zu retten?
Keinen Mut? Keine Lösung im Blick? Keinen Ausweg sehen und sich verlassen fühlen?

Jeremia spricht von Gottes Zug-Kraft.
Manchmal sind wir eben doch nicht die, die alles im Griff haben und allein managen.
Wer hat schon die Kraft, sich immer wieder an den eigenen Haaren aus dem Sumpf zu ziehen?
Doch um Hilfe bitten? Hilfe annehmen? Das eigene Nicht–Schaffen eingestehen?
Manchmal brauchen wir ganz praktische Hilfe und Zuspruch von außen.

Gott spricht: Ich habe dich je und je geliebt, darum habe ich dich zu mir gezogen aus lauter Güte. Jeremia 31,3

Jeremias Worte richten sich an die Israeliten im babylonischen Exil. Worte, die aufrichten und ermutigen wollten und wollen. Keine leeren Worte, sondern Gottes Angebot und Zusage auch an uns heute. Worte wie ein Abschleppseil. Gott will uns zu sich ziehen.

In einer kurzen Anekdote wird berichtet, wie ein Ertrinkender seine Retter immer wieder weg schickt mit den Worten: Nein Danke! Mir hilft Gott!

Dann beim Ertrinken beginnt er zu beten: „Gott, warum rettest Du mich nicht?“Und Gott antwortete: Ich habe Dir mehrfach Hilfe geschickt…

Und: Sind wir noch zu retten?
Lassen wir uns doch ruhig auch mal abschleppen, wenn es nötig ist!

Imme Koch–Seydell , Einsegnung 1991, Diakonin im Kirchenkreis Cuxhaven–Hadeln, seit 1991 tätig in der Jugendarbeit, Mediatorin und Gemeindeberaterin der Landeskirche Hannovers

 

Wochensprüche / Wochenlieder

  • 15. Sonntag n. Trinitatis (04.09.)
    Alle eure Sorge werft auf ihn; denn er sorgt für euch. 1. Petrus 5, 7
    Wochenlied: Auf meinen lieben Gott (EG 345) oder: Wer nur den lieben Gott lässt walten (EG 369)
  • 16. Sonntag n. Trinitatis (11.09.)
    Christus Jesus hat dem Tode die Macht genommen und das Leben und ein unvergängliches Wesen ans Licht gebracht durch das Evangelium. 2. Timotheus 1, 10
    Wochenlied: O Tod, wo ist dein Stachel nun? (EG 113) oder: Was mein Gott will, gescheh allzeit (EG 364)
  • 17. Sonntag n. Trinitatis (18.09.)
    Unser Glaube ist der Sieg, der die Welt überwunden hat. 1. Johannes 5, 4
    Wochenlied: Such, wer da will, ein ander Ziel (EG 346)
  • 18. Sonntag n. Trinitatis (25.09.)
    Dieses Gebot haben wir von ihm, dass, wer Gott liebt, dass der auch seinen Bruder liebe. 1. Joh. 4,21
    Wochenlied: Herzlich lieb hab ich dich, o Herr (EG 397) oder: In Gottes Namen fang ich an (EG 494)

 

 

Gerecht ist nicht, wenn alle Kinder einen Apfel pflücken dürfen,
sondern wenn der Zwerg unter ihnen eine Leiter bekommt.

Pfarrer Alfred Buß (Präses der Ev. Kirche von Westfalen von 2004 - 2012)

© Norbert Copray

 

Ich dein Baum

Nicht du sollst meine probleme lösen
sondern ich deine gott der asylanten
nicht du sollst die hungrigen satt machen
sondern ich soll deine kinder behüten
vor dem terror der banken und militärs
nicht du sollst den flüchtlingen raum geben
sondern ich soll dich aufnehmen
schlecht versteckter gott der elenden

Du hast mich geträumt gott
wie ich den aufrechten gang übe
und niederknien lerne
schöner als ich jetzt bin
glücklicher als ich mich traue
freier als bei uns erlaubt

Hör nicht auf mich zu träumen gott
ich will nicht aufhören mich zu erinnern
dass ich dein baum bin
gepflanzt an den wasserbächen
des lebens

Dorothee Sölle
Aus: Loben ohne lügen, Gedichte
© Wolfgang Fietkau Verlag, Kleinmachnow

 

 

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