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Auf ein Wort...

Wenn ihr in ein Haus kommt, so sagt als erstes:
Friede diesem Haus! Lk 10,5 (E)

Friede ist leider hoch aktuell ein großes Ziel unserer Welt. Ein Gespräch mit geflüchteten Menschen zeigte mir schon vor einiger Zeit, dass es leider keine selbstverständliche Lebensgrundlage ist.

Jesus erwartet von seinen Jüngern, ihm zu folgen. Sie werden reisend abhängig von Menschen, die sie in ihrem Haus aufnehmen, und sollen als erstes diese Häuser mit „Friede diesem Haus“ segnen.

Was kann ein Segen – direkt zu Beginn oder auch im späteren Kontakt verändern? Es zeigt, ich komme wohlwollend, ich möchte etwas Gutes für dich. Wissend, dass das Gute sich auf mich auswirken kann („Wie man in den Wald ruft...“). Eine christliche Haltung, die den Frieden in der Welt fördern kann.

Obwohl wir auf möglichst große Unabhängigkeit hinstreben, sind wir heute mindestens ebenso abhängig - von anderen Menschen, Institutionen, Wirtschaft, Industrie, Technik...

Wovon sind wir abhängig und was oder wen könnten wir segnen? - Den Vermieter/die Nachbarn, den Arbeitgeber/das Arbeitsamt, den Kindergarten/die Schule/Uni, ein Seniorenheim, einen Verein, die Familie, die Gemeinde ….?

Segnen ist für mich jedoch nicht selbstverständlich. In meinem Büro innerhalb eines Kirchengebäudes biete ich Sozialberatung an. Zum Abschied einer Beratung überraschte mich der Segenswunsch einer Familie. - Ich habe mich gefragt: Wäre das nicht meine Aufgabe? Warum sind konkrete Segenswünsche in meinem Alltag eher versteckt?

Das Wie, Wann und Wen ich segne, kann individuell auf die Lebenssituation bezogen sein. Ich denke, es lohnt sich sicher, mal darüber nachzudenken.

Gott segne Sie!

Stefanie Schmelzer arbeitet als Diakonin und Sozialarbeiterin in der evangelischen Kirchengemeinde Vorgebirge (Bornheim) innerhalb der Gemeindediakonie und Sozialberatung.

 

Wochensprüche / Wochenlieder

  • Letzter Sonntag n. Epiphanias (05.02.)
    Über dir geht auf der Herr, und seine Herrlichkeit erscheint über dir. Jesaja 60, 2
    Wochenlied: Herr Christ, der einig Gotts Sohn (EG 67)
  • Septuagesimä (12.02.)
    Wir liegen vor dir mit unserm Gebet und vertrauen nicht auf unsere Gerechtigkeit, sondern auf deine große Barmherzigkeit. Daniel 9, 18
    Wochenlied: Es ist das Heil uns kommen her (EG 342) oder: Gott liebt diese Welt (EG 409)
  • Sexagesimae (19.02.)
    Heute, wenn ihr seine Stimme hören werdet, so verstockt eure Herzen nicht. Hebräer 3, 15
    Wochenlied: Herr, für dein Wort sei hoch gepreist (EG 196) oder: Es wolle Gott uns gnädig sein (EG 280)
  • Estomihi (26.02.)
    Seht, wir gehen hinauf nach Jerusalem, und es wird alles vollendet werden, was geschrieben ist durch die Propheten von dem Menschensohn. Lukas 18, 31
    Wochenlied: Ein wahrer Glaube Gotts Zorn stillt (EG 413) oder: Lasset uns mit Jesus ziehen (EG 384)

 

Haussegen

Gott segne dieses Haus und alle, die hier arbeiten
für kurze Zeit oder auf Dauer,
dass sie einander bestärken und stützen,
dass sie – jeder und jede -
ihren Beitrag bringen können
zu einer vielfältigen lebendigen Gemeinschaft.
Gott segne unseren Umgang miteinander,
dass Unterstützung nicht zu Macht und Druck,
dass Umarmung nicht zur Umklammerung
und die gereichte Hand nicht zur Fessel wird,
sondern wir einander immer wieder neu
Wege zum Leben eröffnen.
Gott segne unsere Träume und Sehnsüchte,
dass sie uns nicht blind machen für die Wirklichkeit des Lebens,
sondern dass sie Bewegung schaffen
und Hoffnung stark machen.
Gott segne unsere Schwächen,
dass sie uns und anderen nicht zum Unheil werden,
sondern dass wir selbst unsere Grenzen annehmen können
und andere uns mit unseren Schwächen achten.
Gott segne unsere Stärken,
dass wir sie nicht gegeneinander wenden,
sondern dass wir mit ihnen Leben unterstützen
und Teilhabe aller fördern.
Gott segne unsere Gemeinschaft,
dass sie Individualität nicht einschränkt,
sondern jeden und jede sieht
und Raum gibt für Vielfalt und Lebendigkeit.
Gott segne dieses Haus
und alle Menschen in ihm.

Bernward Wolf

 

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