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Auf ein Wort...

Der Herr gab zur Antwort: Ich will meine ganze Schönheit vor dir vorüberziehen lassen und den Namen des Herrn vor dir ausrufen. Ich gewähre Gnade, wem ich will, und ich schenke Erbarmen, wem ich will.
(2. Buch Mose 33, 19)

Das ist das Ergebnis von intensiven Verhandlungen, die Mose in dieser Erzählung mit Gott führt.

Als Mose auf dem Berg Sinai die beiden Gesetzestafeln aus Stein bekam, hatte sich das Volk Israel am Fuße des Berges einen neuen Gott zum Anbeten geschaffen: ein Stierkalb aus Gold. Gottes Reaktion: Ich will sie alle vernichten! Doch Mose kann das durch gute Argumentation abwenden. Gott stellt eine spätere Bestrafung in Aussicht, doch er schickt Mose und das Volk weiter auf den Weg in das neue Land. Und ein Engel soll ihnen vorausgehen.

Mose jedoch fordert Gottes Geleit und zwar für alle sichtbar. Gott willigt ein.

Und Mose geht noch weiter: „Lass mich jetzt deine Herrlichkeit sehen.“ bittet er. Um Gewissheit zu erlangen, auch für sich, Gott hier und jetzt umfassend erkennen zu können.

Auch darauf geht Gott ein. Doch nicht ganz und gar: „Ich will vor deinem Angesicht all meine Schönheit (Luther übersetzt „Güte“) vorübergehen lassen und will dir kundtun den Namen des Herrn. (…) Ich will dich in eine Felskluft stellen und meine Hand über dir halten, bis ich vorübergegangen bin. Dann will ich meine Hand von dir tun und du darfst hinter mir her sehen.“

Zwei Dinge finde ich bemerkenswert: Die Erzählung übermittelt, dass Gott mit sich verhandeln lässt. Er lässt sich anrühren und umstimmen. Und er gibt Mose, den er für sein Vorhaben auserwählt hat, die größtmögliche Unterstützung. Nur diese eine nicht: Gottes Angesicht bleibt ein Geheimnis. „Kein Mensch wird leben, der mich sieht.“ (V. 20) Gott selbst schützt Mose mit seiner Hand vor seinem Anblick. Er muss sich damit begnügen, Gott nur von hinten sehen zu dürfen. Im Nachhinein also, wenn Gottes Schönheit und Güte vorüber geschritten sind und gewirkt haben, kann er sie schauen.

Und so erlebe ich auch heute manche Momente. Im Nachhinein bzw. im Rückblick erkenne ich Gottes Güte.

Diakonin Kathrin Sundermeier arbeitet in der Ev. Bildungsstätte für Diakonie und Gemeinde. Sie macht dort diakonisch-theologische Bildungsarbeit und koordiniert das Mentoring-Programm für Studierende der FH-Diakonie.

 

Wochensprüche / Wochenlieder

  • 6. Sonntag n. Trinitatis (03.07.)
    So spricht der Herr, der dich geschaffen hat: Fürchte dich nicht, denn ich habe dich erlöst; ich habe dich bei deinem Namen gerufen; du bist mein! Jesaja 43, 1
    Wochenlied: Ich bin getauft auf deinen Namen (EG 200)

  • 7. Sonntag n. Trinitatis (10.07.)
    So seid ihr nun nicht mehr Gäste und Fremdlinge, sondern Mitbürger der Heiligen und Gottes Hausgenossen. Epheser 2, 19
    Wochenlied: Das sollt ihr, Jesu Jünger, nie vergessen (EG 221) oder: Sei Lob und Ehr dem höchsten Gut (EG 326)

 

  • 8. Sonntag n. Trinitatis (17.07.)
    Lebt als Kinder des Lichts; die Frucht des Lichts ist lauter Güte und Gerechtigkeit und Wahrheit. Epheser 5, 8 – 9
    Wochenlied: O gläubig Herz, gebenedei (EG 318)
  • 9. Sonntag n. Trinitatis (24.07.)
    Wem viel gegeben ist, bei dem wird man viel suchen; und wem viel anvertraut ist, von dem wird man umso mehr fordern. Lukas 12, 48
    Wochenlied: Ich weiß, mein Gott, dass all mein Tun (EG 497)

 

  • 10. Sonntag n. Trinitatis (31.07.)
    Wohl dem Volk, dessen Gott der Herr ist, dem Volk, das er zum Erbe erwählt hat. Psalm 33, 12
    Wochenlied: Gott, der Vater, steh uns bei (EG 138) oder: Nun danket Gott, erhebt und preiset (EG 290)

 

Vergnügungen

Der erste Blick aus dem Fenster am Morgen
Das wiedergefundene Buch
Begeisterte Gesichter
Schnee, der Wechsel der Jahreszeiten
Die Zeitung
Der Hund
Die Dialektik
Duschen, Schwimmen
Alte Musik
Bequeme Schuhe
Begreifen
Neue Musik
Schreiben, Pflanzen
Reisen
Singen
Freundlich sein

Bertolt Brecht

 

Meer

Wenn man ans Meer kommt
soll man zu schweigen beginnen
bei den letzten Grashalmen
soll man den Faden verlieren

und den Salzschaum
und das scharfe Zischen des Windes einatmen
und ausatmen
und wieder einatmen

Wenn man den Sand sägen hört
und das Schlurfen der kleinen Steine
in langen Wellen
soll man aufhören zu sollen
und nichts mehr wollen wollen
nur Meer.

Nur Meer

Erich Fried

 

 

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